In den Internetbörsen finden sich vor allem bei Eigentumswohnungen in den letzten Monaten immer die gleichen Immobilien. Eigentumswohnungen drehen sich fast nicht. Liegt das an der Wirtschaftskrise oder eventuell daran, dass Wohnungen einfach zu teuer angeboten werden?
Anscheinend sind die Preise reine Fantasiepreise und die Immobilienmakler nehmen Objekte zu jedem Preis auf, damit Sie die Immobilien überhaupt vermarkten dürfen. Ich verstehe nicht warum die Immobilien nicht zu realistischen Preisen angeboten werden und es dadurch zu einem raschen Verkauf kommt.
Einen guten Überblick der Preise bekommt man auch nur durch ständige Beobachtung des Marktes, da die laufend veröffentlichten Immobilienpreisspiegel als nicht zuverlässig erscheinen, da nur die Angebotspreise ermittelt werden, aber nicht die Preise zu denen tatsächlich verkauft wird.
Jetzt gibt es gibt anscheinend bereits die ersten Hausverlosungen die Probleme machen, wen wundert’s. Mit fast 200 Verlosungen in Österreich und wahrscheinlich 2 Millonen Lose, kann das nicht lange gut gehen. Es müsst jeder vierte lebende dieses Landes ein Los kaufen um eine Immobilie über eine Verlosung zu erhalten – diese Quote halte ich für unrealistisch.
Wie letzte Woche der Online Immobilienstandard berichtet, hat sich der Trend bereits deutlich abgekühlt.
Jetzt wird es spannend wie all diese Hausverlosungen rückabgewickelt werden, bei denen nicht 5.000 Lose, sondern zum Beispiel nur 300 Lose verkauft wurden.
Eine gute Idee ist jedenfalls die Website Hausverlosungs-Ranking.at mit einer schönen Übersicht wie weit die einzelnen Hausverlosungen sind und wie viel Geld bereits am Treuhandkonto einbezahlt wurde.
Spannend wie diese Thema zu Ende geht. Meine Vermutung lautet: Die Hausverlosungen werden spätestens dann verboten, sobald die erste Hausverlosung, die nicht zu Ende gebracht wird unsauber abgewickelt wird. Dann jammern die Geschädigten, irgendjemand wird klagen und das wars dann…..
Für die meisten Mieter und Käufer stellt sich irgendwann die Frage ob beim Kauf der Immobilie oder auch bei der Miete rechtlich korrekt ist. Die Informationsasymmetrie zwischen Immobilienmakler und Mieter/Käufer oder Privatabgeber und Mieter/Käufer ist bei Immobilien extrem hoch. So weiß der Abgeber oder der qualifizierte Immobilienmakler fast alles über das Objekt und der Kunde eigentlich nur das was er sieht oder aus dem Grundbuch lesen kann.
Da Konsumenten nicht regelmäßig mieten oder Immobilien kaufen gibt es mit den Verträgen oft Unsicherheiten. Viele Paragraphen in Mietverträgen sind schwierig zu lesen, manche unzulässig. Um genau die Punkte herauszufinden gibt es im Internet einige Hilfestellungen zu rechtlichen Problemen rund um die Immobilie.
So bietet die Datenbank immodirekt.at zum Beispiel eine kostenlose Rechtsauskunft und ein umfassendes Archiv. Aber auch derStandard.at/Immobilien hat eine derartige kostenlose Rechtserstauskunft. Natürlich werden bei diesen Auskünften nicht ganze Verträge geprüft aber bei rechtlichen Fragen zu Immobilie handelt es sich oft nur um Details.
Hilfe erhält man auch bei der Arbeiterkammer (AK) im Bereich Wohnen. Es gibt Broschüren zum Download für den Bereich Eigentur, Miete, Immobilienmakler u.s.w. Link: AK-Wohnen
Ein Immobilien Blog schreibt auch über den Immobilien-Ombudsmann, den es zumindest vom deutschen Maklerverband gibt. Ein vergleichbares Service konnte ich für Österreich noch nicht finden.
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